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Notfall- und Regelbetreuung für Schulen und Kindertageseinrichtungen

Kinderbetreuung: Vorbereitungen für eingeschränkte Regelbetreuung beginnen am 18.05. / Plätze stehen voraussichtlich ab 25. Mai zur Verfügung

Ab Montag, 18. Mai gelten die neuen Regelungen des Landes für eine schrittweise Öffnung der Kindertagesstätten in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebes. Damit soll über die weiterhin geltende Notbetreuung hinaus wieder mehr Eltern eine Betreuung ihrer Kinder angeboten werden können. Die dazu ergehende Verordnung des Landes soll am Samstag, also kurz vor Inkrafttreten verkündet werden.
Die Stadt Schwetzingen und die verschiedenen kirchlichen und privaten Träger stimmten sich ab, um möglichst schnell und einheitlich zu verfahren, benötigen aber - wie jetzt auch der Städte – und Gemeindetag betont haben - eine Vorlaufzeit für eine qualifizierte Umsetzung. Verschiedene Modelle, z.B. auch ein „Schichtbetrieb“ stehen in der Diskussion, um möglichst vielen Kinder eine Betreuung zu ermöglichen. Gleichzeitig soll aber auch an festen Gruppen festgehalten werden. Dies stellt die Träger vor große Herausforderungen. Es ist damit zu rechnen, dass in Schwetzingen erste Plätze voraussichtlich ab Montag, 25. Mai, zur Verfügung stehen könnten. „Uns ist bewusst, dass die Geduld vieler Eltern ganz erheblich strapaziert ist, und für viele Kinder weiterhin Kapazitäten für die Betreuung fehlen werden. Durch die aktuellen Beschränkungen ist das leider nicht zu ändern“, bedauert Roland Strieker, Leiter des Amtes für Familien, Senioren und Kultur, Sport.
 
Angesichts der schon gestiegenen Zahlen in der Notbetreuung, die weiterhin Vorrang hat, wird die Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze nicht sehr groß sein. Vor allem im Bereich der unter 3-Jährigen (U 3) sind in verschiedenen Einrichtungen die Möglichkeiten schon jetzt ausgeschöpft. Ca. 30 Plätze werden hier durch die eingeschränkte Regelbetreuung zur Verteilung anstehen. Etwas besser sieht es bei den über 3-Jährigen (Ü 3) aus, wo ca. 130 Plätze zusätzlich bereitstehen. Allerdings sind in einzelnen Einrichtungen auch schon hier die Plätze knapp.  Ab kommenden Montag werden die jeweiligen Einrichtungen entsprechend ihrer Platzsituation und personellen Ausstattung die Konzepte festlegen und sich dann mit den Eltern in Verbindung setzen. Eine zentrale Vergabe der Plätze seitens der Stadt ist nicht vorgesehen.
 
Eltern, die jetzt noch eine Notbetreuung benötigen, werden gebeten möglichst schnell Ihre Anträge zu stellen, da sie vorrangig behandelt werden.

Seit dem 27. April ist für Kinder von Eltern, die in einem Bereich der so genannten „kritischen Infrastruktur“ arbeiten oder beide Präsenzpflicht am Arbeitsplatz haben, eine erweiterte Notfallbetreuung eingerichtet.

Im Rahmen ihrer Beschlüsse vom 15. April 2020 haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder festgelegt, dass die Kindertageseinrichtungen und Schulen für den regulären Betrieb weiterhin geschlossen bleiben. Oberste Priorität hat dabei, eine weitere sich rasant ausbreitende lnfektionswelle zu verhindern. Weil aber das wirtschaftliche Leben langsam wieder hochfährt, hat das Land Baden-Württemberg entschieden, die Notbetreuung auszuweiten, um Eltern, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen, zu entlasten.
Vom 27. April 2020 an wird deshalb die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege, an Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen ausgeweitet. So werden künftig auch Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. Neu ist zudem, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten.
Die Schulen übernehmen die Notfallbetreuung für die Zeit des üblichen Schulbetriebs. Die Notfallbetreuung der Stadt Schwetzingen bezieht sich auf Kinder, die in Kindertageseinrichtungen (Krippen und Kindergärten) betreut werden, und auf die notwendige Betreuung von Grundschülern im Rahmen der ergänzenden außerschulischen Betreuung. Die Kinderbetreuung wird nicht in jedem Fall in der gleichen Einrichtung möglich sein, wo die bisherige Betreuung stattgefunden hat.Ausgeschlossen von der Notbetreuung bleiben Kinder, die in den letzten 14 Tagen in Kontakt mit einer infizierten Person stehen oder standen oder selbst Symptome eines Atemweginfekts und/oder erhöhte Temperatur aufweisen.

Für die Prüfung der Kriterien sind die nachfolgenden oder die in den Schulen bereits verteilten Antragsformulare zu verwenden. Bitte füllen Sie diese sorgfältig aus und senden Sie es bitte in Form einer pdf-Datei per E-Mail an generationenbuero@schwetzingen.de. Alternativ können Sie die Formulare gerne auch in den Briefkasten des Generationenbüros, Schlossplatz 4, einwerfen.

Für Fragen erreichen Sie uns auch gerne unter eingerichteten Telefon-Nr. 06202 87-333 oder per E-Mail: generationenbuero@schwetzingen.de.Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass in der Anlaufphase nicht gleich alles perfekt laufen kann.Ihre Stadtverwaltung Schwetzingen

Formular Arbeitgeberbescheinigung: Bescheinigung über ein Beschäftigungsverhältnis zur Vorlage bei der Kindertagesstätte oder Schule

Information des Kultusministeriums zur Schließung der Kindergärten und Schulen ab dem 17. März

Informationen des Kultusministeriums Baden-Württemberg