Startseite

Die Innenstadt durch mobile Rampen barrierefrei gestalten

Schwetzinger Aktion ‚mobile Rampen 2.0‘ unterstützt mit 100 Euro die Anschaffung von Rampen

Freuen sich über die barrierefreien Rampen:  Juwelier Martin Henn, Anne-Marie Ludwig für den Runden Tisch Inklusion, Tessa Höfer  vom Hotel Adler Post, Stefan Krusche und sms Geschäftsführerin Beate Bodin-Tülin. Foto: sms

Wer mit dem Rollstuhl, einem Rollator, einem Kinderwagen oder auch nur mit einer Einkaufstasche auf Rollen in der Schwetzinger Innenstadt unterwegs ist, dem wird über die letzten Jahre aufgefallen sein, dass der Zugang zu manchen Geschäften und Gebäuden bedeutend leichter geworden ist. Was als Projekt des damaligen Beirats ‚barrierefreies Schwetzingen‘ in Kooperation mit dem Stadtmarketing Schwetzingen in 2014 begann, erhält nun mit der Aktion ‚mobile Rampen 2.0‘ eine neue Dynamik.
 
Bis Ende des Jahres 2020 werden noch mehr Geschäfte, Gaststätten und andere Institutionen in der Stadt mit mobilen Rampen ausgestattet sein. Ausgewählt wurde die Rampe der CE-zertifizierten Marke ‚Wheelramp‘, die in zwei Längen verfügbar ist, entweder 1,20m oder 1,50m, je nach Bedarf. Mit diesen Rampen lassen sich Höhenunterschiede von bis zu zwei Stufen überbrücken. Die handliche Alu-Rampe nimmt zusammengeklappt kaum Stauraum ein und wiegt nur knapp 10 kg, so dass sie problemlos in den Eingangsbereich von Geschäfts- oder Privaträumen ausgelegt werden kann. Barrierefrei sind die Räumlichkeiten dann zu betreten.
 
Die Initiatoren der Aktion sind zum Teil die Gleichen wie im Jahr 2014, wenn auch in leicht veränderter Konstellation. Den Anstoß gab der Schwetzinger ‚Runde Tisch Inklusion‘, ein Kreis, der sich nach der Auflösung des Beirats ‚barrierefreies Schwetzingen‘ in 2017 neu formiert hat. Schnell war das Stadtmarketing Schwetzingen wieder mit an Bord und neu dabei, als dritte Institution im Bunde, das Generationenbüro der Stadt Schwetzingen.
 
Mit der Zusage einer finanziellen Förderung von 100 Euro pro Rampe, bei einem Anschaffungswert von 179 oder 199 Euro je nach Rampenlänge, trägt die Stadt Schwetzingen über das Generationenbüro maßgeblich dazu bei, den Kauf einer mobilen Rampe attraktiv zu gestalten.
 
Ziel der Aktion ‚mobile Rampen 2.0‘ ist, Schwetzingen ganz oben auf der Liste der barrierefreien Städte im Rhein-Neckar-Kreis zu platzieren. Jede Örtlichkeit, die barrierefrei zugänglich ist, wird bei ‚Wheelmap.org‘ eingetragen, einer international ausgezeichneten Onlinekarte für rollstuhlgerechte Orte. Zudem wird jeder Standort im Schwetzinger Stadtführer für Menschen mit Behinderung ‚schwetzingen.huerdenlos.de‘ eingetragen. Hier finden mobilitätsbehinderte Menschen einen Überblick über barrierefrei zugängliche Geschäfte, Gaststätten, Banken, Behörden, Arztpraxen, Kanzleien etc. Alle Standorte sind durch den neuen Aufkleber ‚Barrierefrei  - wir sind dabei‘ von außen deutlich erkennbar.
 

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:
- Anne-Marie Ludwig (Runder Tisch Inklusion): mail@innomako.de und Tel. 06202 - 855630
- Nicole Blem (Generationenbüro und Inklusionsbeauftragte der Stadt Schwetzingen): nicole.blem@schwetzingen.de und Tel. 06202 – 87493
- Beate Bodin-Tülin ( Stadtmarketing Schwetzingen e.V.): info@sms-schwetzingen.de und Tel. 06202 - 9478600