Startseite

US-Konversionsflächen: ‚Wohnen grundsätzlich machbar‘

2. Bürgerdialog am 19. Juni 2017 zur Konversion in Schwetzingen stieß wieder auf großes Interesses / Gute Diskussionen an den Thementischen entstanden viele gute Ideen / Lärmbelastung und Naturschutz besondere Herausforderungen in der Umsetzung

Seit Sommer 2016 laufen die Machbarkeitsuntersuchungen für die ehemaligen Schwetzinger Kasernenflächen in Zusammenarbeit mit der Fa. Albert Speer & Partner GmbH, Frankfurt, und beteiligten Fachbüros.
„Wir wollen Ihnen heute einen Zwischenstand geben, ob und wie Wohnen auf dem Areal mit seinen Anforderungen an den Naturschutz und den Lärmschutz grundsätzlich machbar ist, und Ihre Einschätzung haben, wie Sie diesen Zwischenstand persönlich beurteilen“,  so Oberbürgermeister Dr. René Pöltl in seiner Begrüßung zum zweiten Bürgerdialog zur Entwicklung des Konversionsgeländes im Palais Hirsch. Ca. 65 Bürger waren der Einladung gefolgt.  

Zum Einstieg informierten die Planer über den aktuellen Stand der Untersuchungen und die besonderen Herausforderungen vor allem des Natur- und Artenschutzes und des Lärmschutzes. Vorgestellt wurden zwei ausgewählte Vorzugsvarianten für eine Mischung aus Wohnen, Freizeit und Erholung, bei denen auch innovative Ideen nicht zu kurz kommen. Die von der Stadt favorisierte Lösung sieht Wohnen im nordwestlichen Bereich und im denkmalgeschützten Bestand, große grüne Gemeinschaftsflächen, einen Landschafts- oder Naturteich, die Integration eines bestehenden Bauernhofes mit der Möglichkeit eines Hofladens und Streichelzoos vor,  ergänzt um neuartige und ökologische Wohnformen wie Erdwall- und Terassenwohnen in aufgeschütteten Erdwällen entlang der Bahnschienen, was gleichzeitig das Lärmproblem durch die vorbeifahrenden Güterzüge lösen würde. Gerade diese Wohnform kam bei den Anwesenden Bürger/innen – die zum Ende der Veranstaltung auf ihren Wohnortwunsch angesprochen wurden – sehr gut an.

Vielfältige Ideen für den neuen Stadtteil wurden an den drei von den Fachplanern moderierten Thementischen in reger Diskussion eingebracht. Details werden noch näher geprüft. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie soll im Herbst vorliegen.
Dann sollen weitergehende Beschlüsse über die Entwicklung des Areals im Gemeinderat gefasst werden. Klar ist jedenfalls, dass sich die Stadt um den Ankauf der Fläche von der Bundesimmobilienverwaltung (BImA) bemühen wird.

Einen ausführlichen Bericht zur Veranstaltung finden Sie auf unseren Unterseiten zur Konversion

Präsentation der Fachplanungen zum 2. Bürgerdialog Konversion