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Die Kinderbetreuung und die Förderung der Familien haben in Schwetzingen einen hohen Stellenwert. In den zurückliegenden Jahren wurden große Anstrengungen unternommen, um das Betreuungsangebot im Kindergartenbereich kontinuierlich dem örtlichen Bedarf anzu­passen. Auch im kommenden Jahr sollen die Anzahl der Betreuungsplätze – gerade im Krippenbereich – nochmals erhöht werden. Tagespflege ist flexibelste und individuellste Form der Kinderbetreuung Für viele berufstätige Mütter und Väter ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine große Herausforderung. Der Arbeitsmarkt erfordert von den Beschäftigten ein hohes Maß an Flexi­bilität und Mobilität. Daraus ergeben sich neue Strukturen und Formen des Zusammen­lebens in der Familie und der Organisation des Familienalltags. Gerade deshalb bedarf es nicht nur einer ausreichenden Anzahl an Betreuungsplätzen, sondern auch einem aus­reichenden Angebot an individuellen Betreuungszeiten. Insbesondere die Tagespflege stellt für viele berufstätige Familien, aber auch für alleinerziehende Elternteile, eine optimale Ergänzung in der Kinderbetreuung dar, da das Betreuungskonzept sehr auf die Bedürfnisse der Eltern eingeht und deren verschiedenste Arbeitszeitmodelle berücksichtigt. Um auch diesem individuellen Bedarf gerecht zu werden und die Tätigkeit als Tagespflege­person attraktiver zu gestalten, hat sich die Stadt Schwetzingen entschieden, ab September 2016 den Ausbau der Kindertagespflege in ihrer Stadt zu fördern, in dem an die Tages­mütter/-väter für jedes betreute Schwetzinger Kind unter 3 Jahren 1,50 € pro Betreuungs­stunde bezuschusst werden. Hinzu kommt noch die Übernahme der Qualifizierungskosten durch die Stadt. Die Kindertagespflege ist als ein Angebot der Jugendhilfe etabliert und hat wie die Kinder­tageseinrichtung die Aufgabe der Erziehung, Bildung und Betreuung und ist somit als ein gleichwertiges Betreuungsangebot zu betrachten. Sie findet in einem familiären Umfeld statt. Die individuellen Belange der Kinder und Eltern stehen dabei im Vordergrund. Betreuung im familiären Umfeld und kleiner Gruppe garantiert Tagespflege findet in der Regel im Haushalt der Tagespflegeperson statt. Oft betreut diese gleichzeitig Tageskinder und ihre eigenen Kinder. So entsteht eine familienähnliche Betreu­ungssituation. Wer als Kindertagespflegeperson tätig werden möchte, sollte die Fähigkeit haben, auf die individuellen Bedürfnisse der ihr anvertrauten Kinder einzugehen, die Bega­bungen und Interessen der Kinder entsprechend ihres Alters und Entwicklungsstandes zu fördern. Geeignet sind Personen, die sich durch ihre Persönlichkeit, Sachkompetenz und Kooperationsbereitschaft mit den Erziehungsberechtigten und dem Jugendamt auszeichnen sowie über kindgerechte Räumlichkeiten verfügen. Von einer Tagespflegeperson dürfen nicht mehr als 5 Kinder gleichzeitig betreut werden. Die Tagespflegeperson benötigt eine Pflegeerlaubnis nach § 43 SGB VIII. Die grundsätzliche Erlaubnis zur Kindertagespflege erteilt das Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises. Wer sich beruflich neu orientieren und gerne mit Kleinkindern in familiennaher Umgebung arbeiten möchte, dem bietet sich durch die Tätigkeit als Tagesmutter/-vater die Möglichkeit, die eigenen Kinder gut zu versorgen und dabei einer selbstständigen und selbstbestimmten Tätigkeit nachzugehen.

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Zu einem sommerlichen Unternehmensfrühstück hatte Oberbürgermeister Dr. René Pöltl gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Wolfgang Leberecht Ende Juli Inhaber und Vertreter der Schwetzinger Firmen und Betriebe eingeladen und dazu auch einige wichtige Netzwerkpartner mitgebracht. Passend zur Jahreszeit traf man sich im Verlan, der Gastronomie im Freizeitbad bellamar. Oberbürgermeister Pöltl gab den Anwesenden einen Einblick in aktuelle wichtige Projekt in der Stadt. Dazu gehört die geplante Entwicklung des Pfaudler Areals als Wohnbaufläche durch den Immobilienentwickler Epple, die Nachnutzung der Kasernenflächen sowie die mögliche Bebauung des Alten Messplatzes mit Hotel und Wohnnutzung durch einen Investor. Schwetzingen sei durch das gute Angebot an Bildungsinstitutionen, Freizeit und Kultur eine attraktive Kommune. Zu dieser Attraktivität trügen auch die breit aufgestellten Firmen und der gesunde Branchenmix bei, der den Standort Schwetzingen gut durch die Wirtschaftskrise der Jahre 2008/09 gebracht hätte. Der Wohnungsmangel in Schwetzingen müsse aber dringend gemindert werden, auch um die Firmen bei der Suche nach qualifizierten Köpfen zu unterstützen, indem neue Mitarbeiter auch zu neuen Einwohnern werden können. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Nachnutzung der Kasernen zur Wohnnutzung große Herausforderungen im Bereich Natur- und Lärmschutz mit sich brächten, werde das Pfaudler Areals zunächst Vorrang haben. Wirtschaftsförderer Wolfgang Leberecht informierte u.a. zum Thema Breitbandentwicklung im Projekt „Fibernet“ – 2018 wird hier der Durchbruch kommen – sowie die Neuauflage der Gewerbeimmobiliendatenbank. Er kündigte an, dass die Stadt die Netzwerkarbeit mit den Unternehmen weiter aktiv vorantreiben wolle und blickte voraus, dass man bei den nächsten Veranstaltungen auch gerne direkt zu den Firmen komme. Aus dem Kreis der ca. 45 anwesenden Unternehmern gab es dazu bereits erste positive Rückmeldungen.

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Hohe Konzentration war angesagt: Zu dem ersten 1,5 stündigen Bürgertermin im Rahmen „Forum mobiles Schwetzingen“ zur Sanierung der Karlsruher Straße konnte OB Dr. René Pöltl ca. 60 Bürgerinnen und Bürger begrüßen, darunter viele Anwohnerinnen und Anwohner. Er machte deutlich, dass es um eine große Maßnahme gehe, die in der Umsetzung auch Belastungen mit sich bringe. Deshalb werde es wieder ein gutes Baustellenmanagement geben. Vorher wolle man aber mit der Bürgerschaft die Anforderungen für diese komplexe Aufgabe besprechen. Bevor es „Feuer frei“ für die Fragen der Bevölkerung hieß, gab Professor Dr. Ing. Christoph Hupfer, der die Veranstaltung moderierte, in seiner Einführung einen Überblick über die vielfältigen Grundanforderungen und technischen bzw. gesetzlichen Regelwerke einer solchen Maßnahme, prallen hier doch viele unterschiedliche Interessen und Verkehrsarten aufeinander: Autos, LKWs, Busse, Radfahrer, Fußgänger, Parkplätze, Geschäfte, Anlieferungen, Eltern mit Kind u.v.m. Da die Straße an den engsten Stellen nicht einmal 8 m breit ist, wird eine idealtypische Lösung nicht möglich sein. Hupfer stellte verschiedene Varianten vor, die z.T. auch in den Bürgerworkshops zu „Mobiles Schwetzingen“ gemeinsam erarbeitet wurden.   Wie vielfältig die Anforderungen sind, wurde auch in den vielen Fragen und Anregungen der Bürgerschaft deutlich. Die Belastungen durch das Verkehrsaufkommen, die fehlenden Gelegenheiten für Ausladen und Anliefern oder Schwierigkeiten in der Abwicklung des Fahrradverkehrs wurden angesprochen. Recht eindeutig war allerdings der Wunsch, dem Fahrradverkehr, der vom Bismarckplatz kommt, trotz der Enge eine legale Möglichkeit einzuräumen, um zum Schlossplatz zu gelangen. Der Bedarf sei einfach gegeben.  Ebenso solle das Tempo reduziert werden. Bei einem von Prof. Hupfer am Schluss abgefragten Meinungsbild zur favorisierten Lösung, lag die Variante 2 (s. in der Powerpoint) mit 27 Stimmen weit vorne. Sie bietet auf der Seite in Fahrrichtung rechts eine kombinierten Fußgänger und Radweg. Die Stadt möchte die vielen Anregungen aufgreifen und in die jetzt folgende Detailplanung mit aufnehmen, die dann ebenfalls öffentlich vorgestellt werden wird.

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