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Alter Messplatz: So geht es im Verfahren weiter

Öffentliche Bürgerveranstaltung am 28. Februar im Palais Hirsch / Gemeinderat berät im März

Wie geht es weiter am Alten Messplatz? Kommt ein Hotel oder nicht? Welche Ziele sollen dort insgesamt weiter verfolgt werden? Diese Frage möchte die Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Gemeinderat und Einbindung der Bürgerschaft bis zum Frühjahr lösen.

Im Hinblick auf das Ansiedlungsinteresse eines Investors für ein Hotel mit 110 Betten, ergänzt um Stadthäuser und eine Tiefgarage, hat die Stadt im Juli 2017 die Fa. Imakomm Akademie beauftragt, die Chancen und Risiken näher zu untersuchen. Die Hotelansiedlung an dieser Stelle ist aus Sicht der Stadt von Beginn an nur dann sinnvoll, wenn sie einen positiven Effekt für die Innenstadt erzeugt.In der zweiten Jahreshälfte 2017 wurde dazu ein intensives Programm abgewickelt. Neben der Betrachtung und Analyse des Standorts und des vorhandenen Angebots fanden im Rahmen der Beteiligung zwei Arbeitskreise mit Vertretern der Hotellerie, des Stadtmarketings, DEHOGA, IHK und Vertretern der Fraktionen und der Verwaltung statt. Individuelle Abstimmungsrunden gab es für die Hotellerie und die Mitglieder im Stadtmarketing. Daneben wurden verschiedene Experten befragt. Ebenso wurde für die öffentliche Beteiligung eine öffentliche E-Mail-Adresse bereitgestellt. Die über 50 Rückläufe, für die die Stadt sehr dankbar ist, werden mit in die Betrachtung einfließen.Ende November 2017 stellte Projektleiterin Julia Bubbel allen Beteiligten im Arbeitskreis erste Zwischenergebnisse vor. Der jetzt vorliegende Abschlussbericht wird jetzt am 18. Januar im Technischen Ausschuss vorgestellt werden.  Im weiteren Verlauf wird es dann am 28.02.2018 im Palais Hirsch einen öffentlichen Bürgertermin geben. Der Gemeinderat wird dann voraussichtlich im März entscheiden, ob die Umsetzung der vorgeschlagenen Bebauungsmaßnahme denkbar ist oder nicht erfolgt und wie generell mit dem Thema Alter Messplatz umgegangen wird. Auch die Zukunft des Rothacker-Hauses und die Nutzung des Brachgeländes der alten Spargelgenossenschaft werden dann eine Rolle spielen. Im Fall eines Erhalt des Hauptplatzes als Parkplatz wäre auch die Verbesserung der städtebaulichen und funktionalen Situation dieser Fläche ein Thema.